Darum geht es: starre Verfassungslösung statt Sozialpartnerschaft

Die Volksinitiative will das Recht auf sechs Wochen bezahlte Ferien für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Verfassung festschreiben. Heute liegt der gesetzliche Anspruch bei vier Wochen (fünf Wochen für alle unter 20 Jahren). Dank sozialpartnerschaftlicher Regelungen haben viele Arbeitnehmende aber länger Ferien. Hinzu kommen acht bis zehn – mehrheitlich freiwillig bezahlte – Feiertage. Die Initivative verlangt nun eine starre Verfassungslösung. Das ist falsch: Die bisherige Regelung hat sich bewährt.

 

Die Ferieninitiative schadet den Unternehmen und dem Wirtschaftsstandort

-    Unternehmen leiden bereits unter dem starken Franken und im internationalen Vergleich hohen Arbeitskosten.

-    Die Annahme der Initiative kosten die Unternehmen über 6 Milliarden Franken pro Jahr.

-    Zusätzliche Belastungen liegen in der Krise nicht drin.

 

Die Ferieninitiative gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand

-    Höhere Arbeitskosten schaden der Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen.

-    Höhere Arbeitskosten führen zur Verlagerung von Arbeitsplätzen ins günstigere Ausland.

-    Weniger Arbeitsplätze gefährden den Wohlstand in der Schweiz.

 

Die Ferieninitiative schadet den Arbeitnehmenden

-    Flexible Arbeitszeitmodelle sind durch die Initiative gefährdet.

-    Mehr Ferien führen zu weniger Lohn.

-    Längere Stellvertretungszeiten bedeuten mehr Stress.

 

Die Initiative wird deshalb von einer breiten Mehrheit aus Politik und Wirtschaft abgelehnt. Bundesrat, Nationalrat und Ständerat sagen NEIN – ebenso alle bürgerlichen Parteien (CVP, GLP, BDP, FDP, SVP) und alle Wirtschaftsverbände (Arbeitgeberverband, economiesuisse, Gewerbeverband und zahlreiche Branchenverbände).


www.ferieninitiative-nein.ch